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Tierschutzverein Meinerzhagen/Kierspe e.V.

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Leider haben wir z.Z. viele kleine Katzen, die sich noch nicht alle anfassen lassen. Sie kommen teilweise von Bauernhöfen (dort wurden die Mamas vermutlich ausgesetzt) oder aber wurden einfach auf der Strasse gefunden. Sicherlich wünscht sich jeder neue Katzenbesitzer ein Kätzchen, welches sofort schnurrend auf einen zukommt. Aber jetzt mal ganz ehrlich: finden Sie nicht auch, dass auch so ein “halbwildes” Kätzchen ein Zuhause verdient hat?

Ich bitte alle tierlieben Menschen, die frei lebende Katzen versorgen, auch an das Kastrieren der Tiere zu denken. Es ist leider nicht nur damit getan, Futter vor die Tür zu stellen.
Der Tierschutzverein kann nicht alle Kastrationskosten übernehmen. Wir bitten darum, einen Teil der Kosten zu übernehmen.

Leider bekommen wir oft zu hören, dass die Katzen erschossen werden oder man sie einfach vergiften will, in dem Fall, dass der Tierschutz, also wir, nicht die kompletten Kastrationskosten übernimmt.

Beides ist natürlich verboten!

Zur Erklärung:
Unser Verein lebt von den Mitgliedsbeiträgen, 30,-- Euro im Jahr pro Mitglied, momentan haben wir 130 Mitglieder.
Natürlich bekommen wir Spenden, manchmal bleibt auch etwas von den Vermittlungsgebühren der vermittelten Tiere übrig, aber das ist eher wenig.

Wir lassen sehr viele Katzen kastrieren, jedoch können wir leider nicht allen Tieren helfen. Es tut uns immer sehr leid, aber das Geld, jedem zu helfen, haben wir nicht.

Einmal im Leben der Katze/des Katers ist es ein wenig Geld, was man “in die Hand nehmen” muss, um die Katze zu kastrieren, aber damit kann man dann viel Katzenelend verhindern.

Kleine verwilderte Katze leiden meistens unter Darmparasiten an denen sie oft sterben. Auch der Katzenschnupfen ist nicht ungefährlich. Wenn er nicht behandelt wird, sterben die meisten kleinen Kätzchen daran.

Hat eine Katze 2 x 5 Junge im Jahr, überleben davon vielleicht 2 das erste Jahr. Sie plagen sich dann ihr lebenslang mit Chronischen Schnupfen und Parasiten herum.

Das kann man verhindern!

Wir bekommen jedes Jahr kleine Katzenbabies, die niemanden gehören. Um das Leben jedes einzelnen Kätzchens kämpfen wir. Jedoch verlieren wir viel zu oft den Kampf und viel zu viele Babies sterben. Die unten stehenden Bilder sind furchtbar anzusehen, aber leider sind sie keine Seltenheit.

Helfen Sie uns bitte, das Elend zu vermeiden.

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                         Ein kleine Tiergeschichte von unserem Harry mit Happy End.

Ich bin ein großer Altdeutscher Schäferhund , der noch im hohen Alter beschlagnahmt wurde und im Tierheim landete. Traurig schaute ich den Besuchern nach, die immer wieder an meinem Zwinger vorbeigingen. Dachte ich es mir: hier werde ich versauern, bis mein Pelz ganz grau ist. Die Kleinen und Niedlichen sind da besser dran. Plötzlich kamen doch Interessenten, wir mochten uns sofort. so eine große Freude. Sie konnten mich aber nicht für immer mitnehmen., es wurde überlegt und diskutiert. Dann kam es zu einer super Idee. Die  lieben Menschen wollten mein Pate werden. Nun holen sie mich tägliche  für viele Stunden ab . Ich darf spazieren gehen, werde verwöhnt, sogar im Garten relaxen . Nur zum Schlafen komme ich ins Teirheim zurück. Am Abend drehen unsere Pflegerinnen ihre letzte Runde, alle Kumpels kommen auch rein, die Schieber gehen zu. Ich strecke meine Pfoten aus und denke noch an den schönen Tag. Was unternehmen wir morgen?.... und die hübschen Hundeladys von neulich... und die schönen Leckerchen...   Ich bin einfach nur  happy und jetzt hundemüde.

Harry4